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16.07.2008
München (D)
Olympiapark-Süd
(Tollwood Festival)
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Bewertung von Fan40 aus Hamburg (04.09.08): 4 von 5 Punkten
Die allgemeinen Rahmenbedingungen, wie schon erwähnt, waren super - allerdings fand ich die Vorband OK und was wichtig war auch passend zum nachfolgenden Künstler. Auch ich finde, das der gezeigte Film und auch der Umbau bis zum eigentlich Hauptakteur viel zu lange gedauert hat zumal der Film aus der ersten Reihe kaum zu sehen war da die Leinwand direkt über uns hing. Ich fand das Konzert jedoch super und ganz ehrlich, wenn ich vorher Berichte lese, das Mick ohne Simply Red auf Tour geht also ein Soloprojekt startet kann ich keine Simply Red Songs erwarten zumal das neue Album ja bereits auf dem Markt war und ich mir einen Überblick des neuen Materials verschaffen konnte. Ich finde die neuen Songs sehr gelungen und musikalisch einwandfrei zumal Mick und seine Mitmusiker sie live noch besser rüberbringen als auf CD - habe es bedauert das München das einzige Konzert in Deutschland war und habe es keinen Moment bereut den doch langen Anfahrtsweg von Hamburg gewagt zu haben.
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16.07.2008
München (D)
Olympiapark-Süd
(Tollwood Festival)
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Bewertung von manatwork aus München (17.07.08): 2 von 5 Punkten
Der Rahmen der Veranstaltung, die Saturn-Arena und das Wetter prächtig. Natürlich erwartete jeder etwas, was an die letzten Jahre von Mick Hucknall bei Simply Red erinnerte UND?
Zunächst unterhielt uns eine Band aus Philadelphia. Es gab auch Zuschauer bzw. Zuhörer, die das ganz prima fanden. Leider war der Stil der Musik nicht wirklich einheizend. Es war ehr zum Schlafen legen und auch das Bedürfnis nach "nachfühlbarer" Melodie wurde enttäuscht. Als dann zum Schluss einer von der Vor-Gruppe das Publikum bat doch bitte Zugabe zu rufen, haben sich die Zuschauer Gott sei Dank zurückgehalten. Danach wurde umgebaut und anschließend ein 15 minütiges Video gezeigt, in dem Mick Hucknall in die gleiche Liga einsortiert werden sollte wie klassische Jazz Legenden. Mittlerweile fanden es viele Zuschauer unverschämt, daß nach über 90 Minuten der eigentliche Künstler noch nicht zu sehen war - und es sollte noch dauern. Nach vielen, auffordernden Pfiffen kam dann die Band. Die spielte sich erst einmal 5 Minuten warm und dann kam ER. Das Publikum, teilweise sauer begrüßte ihn trotzdem sehr aufmunternd. Und was gab es dann zu hören? Der Stil war anders als der erwartete Simply Red Sound. Langweilige Stücke - ich hatte den Eindruck, Mick hat zu wenig Repertoire, dass er unabhängig von den Simply Red Stücken spielen konnte. Nach einer halben Stunde, also kurz vor Schluß sagte er dann selber, dass er nur noch ein Stück singt das ruhig (langweilig) ist und dann uns ordentlich einheizen würde. Na-ja, es wurde ein wenig besser, aber die Stimmung war halt schon im Keller. Nach gerade mal ca. 40 Minuten war dann schon Schluss. Pardon, nach einigen Minuten Geschrei und Pfiffen gab’s dann noch eine 15 Minuten Zugabe. Die war das Highlight des Abends - es wurden bekannte Klänge aus der Simply Red Zeit angeschlagen und das Publikum versuchte aus der Keller-Stimmung sich für die kurze Zeit noch einmal aufzuraffen. In Summe - NICHT zu empfehlen. 2 CD zu kaufen ist besser angelegtes Geld.
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